Makeblock Laserbox Pro

Der Makeblock Laserbox Pro ist ein geschlossener CO₂-Lasercutter für Schule, Maker-Projekte und Werkstattarbeit. Unser Gerät wurde 2020 angeschafft. Es gehört damit zur ursprünglichen Makeblock-Laserbox-Generation, bevor die Lasergeräte stärker unter der Marke xTool weitergeführt wurden.

Die Laserbox arbeitet mit einem 40-Watt-CO₂-Laser. Der Arbeitsbereich beträgt ungefähr 500 × 300 mm. Das Gerät kann geeignete Materialien gravieren und schneiden, zum Beispiel Sperrholz, Pappe, Papier, Leder oder Acryl. Metall kann mit einem CO₂-Laser dieser Klasse normalerweise nicht geschnitten werden. Bestimmte beschichtete oder eloxierte Metalloberflächen können aber graviert werden.

Die Laserbox besitzt eine geschlossene Bauform mit Deckel, Kamera-/Positionierhilfe, Autofokus-Funktionen und integrierter Kühlung. Die Verbindung zum Computer ist je nach Einrichtung über USB, WLAN oder Ethernet möglich.

Makeblock Laserbox Pro

Für die Bedienung wird die Software Laserbox beziehungsweise Laserbox Basic verwendet. In der Software werden Zeichnungen und Bilder vorbereitet, auf der Arbeitsfläche positioniert und als Gravur- oder Schneidauftrag an den Lasercutter gesendet. Unterstützt werden typische Dateiformate wie SVG, DXF, JPG, PNG, BMP und TIF.

Vor jedem Laserauftrag müssen Material, Materialdicke, Laserleistung und Geschwindigkeit passend gewählt werden. Ein Lasercutter darf nicht unbeaufsichtigt betrieben werden. Unbekannte Kunststoffe und besonders PVC dürfen nicht gelasert werden, weil giftige oder ätzende Dämpfe entstehen können.

Die Software Laserbox dient zur Vorbereitung und Steuerung des Makeblock Laserbox Pro. In der Software werden Projekte angelegt, Dateien importiert, Objekte auf der Arbeitsfläche positioniert und die Bearbeitungsart festgelegt. Dabei unterscheidet man hauptsächlich zwischen Gravieren und Schneiden.

Vor dem Start eines Laserauftrags müssen Materialart, Materialdicke, Laserleistung und Geschwindigkeit passend eingestellt werden. Außerdem wird in der Vorschau kontrolliert, ob das Motiv richtig auf dem Material liegt. Erst danach wird der Auftrag an den Lasercutter gesendet.

Ein Lasercutter darf nur mit geeigneten Materialien betrieben werden. Während des Betriebs müssen Deckel, Absaugung und Sicherheitsregeln beachtet werden. Der Laserauftrag wird immer beaufsichtigt.

Diese Maschine wurde uns Ende Dezember 2021 übergeben. Dank an ProfiRoll Bad Düben.