Wo steckt der Zwischenstopp bei einer 3D-Druck-Datei?
Beim Drucken mit PrusaSlicer und einem
Prusa MK4 Input Shaper ist entscheidend:
Die tatsächlich ausgeführte Pause steht im fertigen
.gcode beziehungsweise .bgcode.
Übersicht der Dateiformate
| Dateiformat | Enthält einen Zwischenstopp? | Inhalt |
|---|---|---|
.stl |
Nein | Nur die Oberfläche des Modells als Dreiecksnetz. |
.stp / .step |
Nein | CAD-Geometrie; beim Import in PrusaSlicer wird sie trianguliert. |
.3mf als reine Modelldatei |
Nicht unbedingt | Kann lediglich das Modell enthalten. |
.3mf als PrusaSlicer-Projekt |
Ja, als Projekteinstellung | Kann Modell, Druckeinstellungen, Modifier und gesetzte Pausen speichern. |
.gcode / .bgcode |
Ja, ausführbar | Enthält den konkreten Pausenbefehl für den Drucker. |
Wichtig:
Die
.3mf-Datei speichert bei einem vollständigen
PrusaSlicer-Projekt, wo eine Pause vorgesehen ist.
Erst beim Slicen wird daraus der konkrete Befehl im
.gcode oder .bgcode.
Zwischenstopp in PrusaSlicer einfügen
- Modell slicen.
- In die Vorschau wechseln.
- Am rechten Schichtregler die gewünschte Schicht auswählen.
- Mit der rechten Maustaste auf das orangefarbene Pluszeichen klicken.
- „Druckpause einfügen (M601)“ auswählen.
- Erneut slicen und die
.gcode- oder.bgcode-Datei exportieren.
PrusaSlicer fügt dabei den Pausenbefehl M601
vor der ausgewählten Schicht in den Druckcode ein.
Empfehlung für den Prusa MK4
-
.3mfspeichern, um das vollständige PrusaSlicer-Projekt einschließlich des Zwischenstopps später bearbeiten zu können. -
.bgcodebeziehungsweise.gcodean den Drucker senden.
Merksatz: 3MF speichert, wo die Pause geplant ist. BGCODE oder GCODE führt die Pause tatsächlich aus.